Behandlung einer Trichterbrust / Kielbrust

Eine Trichterbrust ist eine Veränderung des Brustkorbes, die angeboren ist. Typisch für diese krankhafte Verformung ist das trichterförmige Einsinken des Brustkorbes. Wir betrachten die Trichterbrust genau wie die Kielbrust genauer und zeigen auf, welche Behandlungsmöglichkeiten und Ursachen es jeweils gibt.

 

Was ist eine Trichterbrust?

Bezeichnet wird die Trichterbrust auch als Pectus excavatum. Der Name stammt von der Einsenkung des vorderen Brustkorbes in Trichterform. Grund für dieses Einsinken des Brustkorbes sind Veränderungen bei Knorpelverbindungen, die zwischen Brustbein und Rippen bestehen. Eine Trichterbrust kann dabei je nach Betroffenen symmetrisch oder asymmetrisch ausfallen.

Wichtig ist dabei, dass während des Wachstums die angeborene Trichterbrust verstärkt werden kann. Psychische Folgen sind hier besonders zu beachten, wobei seltener Probleme mit der Atmung auftreten.

Bezeichnet wird die Trichterbrust auch als Pectus excavatum. Der Name stammt von der Einsenkung des vorderen Brustkorbes in Trichterform. Grund für dieses Einsinken des Brustkorbes sind Veränderungen bei Knorpelverbindungen, die zwischen Brustbein und Rippen bestehen. Eine Trichterbrust kann dabei je nach Betroffenen symmetrisch oder asymmetrisch ausfallen.

Wichtig ist dabei, dass während des Wachstums die angeborene Trichterbrust verstärkt werden kann. Psychische Folgen sind hier besonders zu beachten, wobei seltener Probleme mit der Atmung auftreten.

Ursachen für eine Trichterbrust

Genaue Ursachen für eine Trichterbrust sind weiterhin unklar. Wichtig ist aber, dass oft innerhalb einer Familie häufiger das Vorkommen einer Trichterbrust zu beobachten ist. Sehr häufig hängt eine Trichterbrust mit weiteren Fehlstellungen der Wirbelsäule zusammen oder wird davon begünstigt. Weitere Erkrankungen wie das Marfan-Syndrom können ebenfalls damit zusammenhängen.

Der Unterschied zwischen der Kiel- und der Trichterbrust

Das Brustbein steht bei einer Kielbrust durch die fehlerhafte Entwicklung der Rippenansätze hervor. Die Kielbrust wird auch als Hühnerbrust bezeichnet und ist unter dem Namen pectus carinatum bekannt. Die Rippenansätze entwickeln sich fehlerhaft, was vor allem in der Pubertät auffällt.

Die Verformung des Brustkorbes fällt daher bei der Kiel- und der Trichterbrust unterschiedlich aus. Eine Kielbrust kommt deutlich seltener als eine Trichterbrust vor und ist vor allem bei Jungen in der Pubertät zu beobachten.

Folgen einer Kielbrust bzw. Trichterbrust

Wichtig ist zunächst, dass keine Beeinträchtigung der Atmung oder der Kreislauffunktion bei einer Kielbrust oder einer Trichterbrust eintritt. Fehlhaltungen sind aber stark verbreitet, da Betroffene versuchen, die Fehlstellung zu kaschieren. Durch den starken Druck des Brustbeins kann es bei besonderer Ausprägung aber zu Schmerzen kommen.

Die psychologische Belastung ist jedoch hoch, da die optische Beeinträchtigung als sehr stark empfunden wird. Viele Betroffene schämen sich für die Feststellung, die vor allem in der Pubertät verstärkt wird und damit deutlicher sichtbar ist.

Häufige Fragen zur Behandlung von Kielbrust bzw. Trichterbrust

Eine Vielzahl von Therapieverfahren unterstützen bei der Kielbrust genau wie bei der Trichterbrust. Zwar gibt es operative Therapieverfahren, im Fokus stehen jedoch immer Therapieverfahren, die beispielsweise eine passende Physiotherapie beinhalten. Ein speziell angepasstes Korsett unterstützt Patienten im Wachstum. Zusätzliche Möglichkeiten sind eine Kielbrustorthese sowie die Versorgung mit einer Saugglocke bei einer Trichterbrust, die im Folgenden genauer betrachtet werden

Es handelt sich um eine Anhebung und spätere Fixierung der Trichterbrust in nicht invasiver Form. Der Brustkorb wird mit einer Saugglocke durch Unterdruck angehoben. In sehr vielen Fällen kann dadurch bereits ein positiver Effekt beobachtet werden. Entscheidend ist im Anschluss, dass der angehobene Brustkorb in der neuen Lage zu halten ist.

Dabei ist zu beachten, dass innere Muskeln wie zum Beispiel das Zwerchfell in die eingesunkene Form zurückfallen wollen. Der Widerstand der Knorpel, Bänder und Knochen wird hingegen durch die Saugglocke recht problemlos überwunden. Die beteiligten Muskeln müssen jedoch durch die Saugglocke gedehnt werden, um in der neuen Position zu bleiben. Das führt dazu, dass eine Saugglocke für den Erfolg über einen gewissen Zeitraum im Rahmen einer Therapie einzusetzen ist.

Interessant ist bei einer Saugglocke sicherlich, dass diese problemlos über längere Zeiten tragbar ist. Selbst beim Gehen, beim Liegen oder beim Schulbesuch lässt sich die Saugglocke tragen. Das führt dazu, dass die Trichterbrust mit der Zeit angehoben wird und in der gesunden Position bleibt.

Die Kielbrustorthese ist eine übliche Therapiemöglichkeit, um eine Kielbrust zu behandeln. Die Kielbrustorthese wird auch als Kielbrustspange bezeichnet und übt wie eine Spange Druck aus, damit die Deformation beseitigt wird. Wichtig dabei ist, dass die Betroffenen sich im Wachstum befinden, da die Kielbrustorthese das Wachstum nutzt, um die Fehlstellung im Rahmen einer Kompressionstherapie zu korrigieren.

Der jeweilige Druck lässt sich durch die Kielbrustorthese anpassen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Wichtig ist bei einer Kielbrustspange, dass diese leicht und einfach zu tragen ist. Da es sich um ein optisch unauffälliges Hilfsmittel handelt, ist das Tragen unter der Kleidung ohne Probleme möglich. Solange die Kielbrustorthese regelmäßig getragen wird, kann die Fehlstellung mit der Zeit korrigiert werden. Die Ergebnisse von dieser Behandlungsmethode sind sehr überzeugend, wenn die Kielbrustspange wirklich konsequent getragen wird. Im Normalfall bedeutet das eine Tragedauer von etwa 23 Stunden täglich über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinweg. Die genaue Tragedauer sowie die Anpassung werden dabei individuell vorgenommen.

Beispielhafte Abbildung einer Kielbrustorthese aus unserem Sanitätshaus:

Kielbrustorthese

Fazit zur Versorgung der Kielbrust bzw. Trichterbrust

Solange die Kielbrustspange oder die Saugglocke konsequent getragen werden, ist der Behandlungserfolg hier sehr hoch. Im Rahmen des Wachstum lassen sich die genannten Fehlstellungen behandeln, ohne dass operative Eingriffe erforderlich sind. Die optischen Einschränkungen verschwinden damit in den meisten Fällen vollständig, wenn frühzeitig die Therapie in Angriff genommen wird.

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